Vereinsgeschichte

Der Verein Tuchwerk Aachen arbeitet seit seiner Gründung 2003 am Aufbau eines Standorts, an dem die industrielle Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der über Jahrhunderte wichtigsten Branche Aachens – der Tuchindustrie – erlebt werden kann. Beginnend zunächst in der Komericher Mühle in Aachen-Brand, mit einer kleinen Ausstellung zur Geschichte der Aachener Streichgarnspinnereien, und später ausgewiesen als ein Projekt Aachens zur EuRegionale 2008, hat der Verein seit 2012 seine umfangreiche Archiv- und Maschinensammlung inzwischen in einer ehemaligen Textilfärberei in der Aachener Soers, der sogenannten Stockheider Mühle, untergebracht. Am 13. September 2014 wurde das Depot (mit zahlreichen Exponaten der regionalen Textilindustrie) der Öffentlichkeit vorgestellt, ein Anlass, dieses ambitionierte Projekt in Trägerschaft eines Vereins hier vorzustellen.

‚Tuche aus Aachen’ – dieses einst international bekannte Markenzeichen ist heute im Bewusstsein der Aachener Bürger weitgehend verblasst. Wer aber mit offenen Augen durch das Stadtgebiet Aachens geht, der findet noch viele Spuren der ehemals blühenden Textilindustrie: Gebäude aus dem 18. bis 20. Jahrhundert, die von dem früheren Tuchgewerbe zeugen. Seit dem Spätmittelalter sind Aachener Tuche überregional bekannt. Mit dem Aufstieg der Tuchkaufleute zu Verlegern und Manufakturbetreibern, insbesondere im 18. Jahrhundert, kam das lokale Tuchgewerbe zu einem bedeutsamen Aufschwung. Ob der russische Zar Alexander oder der päpstliche Stuhl in Rom – Aachener Tuche wurden auf vielen Messen bzw. in vielen Handelshäusern Europas vertrieben. Die im daran anschließenden 19.Jahrhundert sich rasch entwickelnde Tuchindustrie Aachens wurde Leitsektor der Industrialisierung und förderte die Entstehung anderer Branchen, wie Maschinenbau, chemische Industrie, Kratzenindustrie und Scheermesserindustrie.
Auch die beiden Weltkriege vermochten diese Erfolgsgeschichte nicht beenden. Noch 1951 präsentierte sich die Stadt Aachen, ihrer Tradition verpflichtet, auf dem Titelblatt des Aachen-Heftes der Reihe „Illustrierter Wirtschaftsspiegel“ mit einigen ihrer wichtigsten Baudenkmale, aber auch mit den zu diesem Zeitpunkt vermeintlich populärsten Industriebranchen: der Süßwarenindustrie, dem Waggonbau, der Schirmherstellung, der Nadelindustrie und – mit einem kleinen Blick über die Stadtgrenzen hinaus – dem Steinkohlebergbau und der Hüttenindustrie. Das gesamte Tableau aber wird von einem Aachener Wolltuch umflossen – ein diskreter Hinweis auf die noch ungebrochene Stellung der Aachener Tuchindustrie.
Dieses städtische Selbstbild begann im zweiten Nachkriegsjahrzehnt zu bröckeln. Ob Koreakrise, kapitalintensive Technisierungsschübe, zunehmende Garn- und Tuchimporte aus dem Ausland – um nur drei Aspekte herauszugreifen – hier ging es nicht um das schon lange bekannte Spiel eines konjunkturellen Auf und Ab. In nackten Zahlen: waren 1928 von 52.000 Beschäftigten in Aachen noch 11.000 in der Tuchindustrie tätig, so waren dies 1960 – hier aber hochgerechnet für den gesamten Regierungsbezirk Aachen – 8000, Tendenz fallend. Das Ende der Geschichte ist bekannt: Von rd. 100 Betrieben in der frühen Nachkriegszeit verblieb in den Jahren nach 2000 nur noch eine Tuchfabrik, und diese musste die Produktion 2013 einstellen.

Was von diesem einstmals bedeutenden Industriezweig übrig blieb, sind einerseits Überreste der früheren Werkbauten, Tuchfabriken, Webereien, Spinnereien und Färbereien. Ein Blick auf die Stadtkarte aus dem Jahre 1911 – darstellend die gewerblichen Betriebe – verdeutlicht diesen Sachstand: Standorte der Tuchindustrie, markiert mit roten Punkten, dominieren, wie Perlen an einer Schnur folgen sie dem Verlauf der zu diesem Zeitpunkt bereits schon lange kanalisierten Bachläufe.
Groß ist seither der Schwund an Werkbauten der Tuchindustrie. Was ebenso bedroht war und ist, sind auch die zahlreichen Firmennachlässe oder die in den Händen ehemaliger Unternehmer und Mitarbeiter verbliebenen Fotos, Geschäftsbücher, Tuchmuster usw. Aus dem Bewusstsein des allmählichen Schwindens der Erinnerung an die einstmals führende Industriebranche Aachens gab ein 2001 stattfindendes Gespräch mit dem früheren Tuchfabrikanten Hans Lorenz den Anstoß, mit dem Aufbau eines regionalen Textilmuseums zu starten.

So formte sich allmählich eine Gruppe von Textilunternehmern, Historikern, Lehrern, ehemaligen Mitarbeitern aus der Textilindustrie sowie Vertretern der regional ansässigen Industriemuseen (Zinkhütter Hof in Stolberg, Rheinisches Industriemuseum in Euskirchen-Kuchenheim), die die Idee zu einer zunächst thematisch eng begrenzten Ausstellung zum Tuchgewerbe weiterentwickelte. Damals konnte noch keiner ahnen, dass dazu die Ausdauer eines Langstreckenläufers erforderlich sein würde. Verheißungsvoll der Anfang: geeignete Räumlichkeiten waren schnell gefunden, Teile der früheren Spinnerei Komericher Mühle in Aachen-Brand, die 2002 gerade vom neuen Eigentümer restauriert und umgebaut wurden. Teile dieser Anlage, die ehemalige Wolferei (mit einer Wasserturbine aus den 1920er-Jahren) sowie ein Teil der Shedhalle standen zunächst mietfrei zur Verfügung, um dort allmählich eine Ausstellung aufzubauen. 2003 wurde unser Verein zunächst unter dem Namen, „Verein zur Pflege der Aachener Textilindustrie-Geschichte e. V.“, gegründet, 2006 umbenannt in „Tuchwerk Aachen e. V.“

Mittlerweile gesellten sich ehemalige Mitarbeiter aus Tuchfabriken, Spinnereien oder Färbereien hinzu, die zu ehrenamtlicher Mithilfe bereit waren. Alsdann galt es – solange sie überhaupt noch zu finden waren – die Hinterlassenschaften dieses Gewerbes zu finden und zu retten, also Musterbücher, Geschäftskorrespondenz, Fotos, ja Teile ganzer Firmennachlässe; und schließlich Textilmaschinen, die in den Unternehmen unserer Region schon nicht mehr zu finden waren. Also ging der Blick weit über die Region hinaus, um passende Objekte zu finden, die wir in mühsamer Arbeit demontierten, mit LKWs oder Tiefladern nach Aachen transportierten, hier aufstellten und restaurierten. Das ‚Gesellenstück’ war der Transport eines Reißwolfs aus einer stillgelegten Spinnerei in Linde (bei Lindlar) im Bergischen Land. Sehr viel umfänglicher war die Übernahme eines Krempelsatzes aus dem damals in Auflösung befindlichen Depots des Rheinischen Industriemuseums in Euskirchen-Kuchenheim.  Kurze Zeit später stiftete die Aachener Tuchfabrik Becker einen mechanischen Jacquard-Webstuhl. Das ‚Meisterstück’ aber war die Demontage einer kompletten Spinnerei in Südbelgien. Hiervon konnte allerdings nur ein (leider verkürzter) Selfaktor – eine Feinspinnmaschine, die das vom Krempelsatz kardierte und zu Vorgarn geteilte Fasermaterial verspann – eine Spulmaschine und eine frühindustrielle Krempelmaschine aufgebaut werden. Andere Maschinen wurden an das Centre Touristique de la laine et de la mode nach Verviers und an die niederländische Stiftung „Limburgs Landshap“ weitergegeben; der Rest musste aufgrund schlechter Lagermöglichkeiten später verschrottet werden. Vereinsmitglieder rekonstruierten die zentrale Transmissionswelle mit den Lagerböcken sowie die Verbindung zur Wasserturbine. Finanziert werden konnten diese aufwändigen Arbeiten nur durch großzügige Spenden, wobei vor allem der Textilunternehmer Hans Lorenz zu nennen ist, aber auch durch Zuwendungen der NRW-Stiftung und der Sparkasse Aachen. Außerdem unterstützten uns die Maschinenbau-Unternehmen „Aachener Maschinenbau“ und „Moers Textilmaschinen“, die Schermesserfabriken „Heusch“ und „Schlenter“ sowie die ESW-Röhrenwerke in Eschweiler. Ohne deren Wirken wäre z. B. das Schweißen gusseiserner Maschinenelemente oder der Nachbau fehlender Teile nicht möglich gewesen.

Im November 2006 – nach vier Jahren mühseliger Aufbauarbeit- konnte die Ausstellung in der Komericher Mühle vom Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Herrn Dr. Linden, sowie einem Vertreter der NRW-Stiftung, unter großer öffentlicher Resonanz eröffnet werden. Doch hatte man bereits das nächste Ziel vor Augen: im Kontext der Euregionale 2008 rang die Tuchfabrik Becker gemeinsam mit der Stadt um eine städtebauliche Lösung für ihr ehemaliges Färbereigelände in der Soers. Eine Kombilösung stand zur Diskussion, bei der, neben einer Wohnnutzung, der Verein Tuchwerk Aachen im vorderen Teil des Geländes ein Museum etablieren und weitere Teile des Geländes  mit Werkstätten und Museumsshop managen sollte. Unzählige Gespräche mit Vertretern der EuRegionale, der Stadt Aachen, dem Städtebauministerium sowie dem städtischen Planungsamt, unter Begleitung eines Unternehmensberaters forderten einen fast schon mehr als ehrenamtlichen Einsatz der Vorstandsmitglieder des Tuchwerks. Doch nach immensen Mühen bei der Planung und ebenso immensen Kosten – letzteres alleine geschultert durch private Spenden – mussten wir erkennen, dass die Annahmen des Geschäftsplanes illusorisch waren. Das Tuchwerk wäre nach diesem Konzept nach kurzer Zeit zahlungsunfähig geworden.
Was blieb, war, der Stadt zu signalisieren, bei neuen Planungen für das Gelände Stockheider Mühle mit neuen Investoren bereit zu stehen, um dort eine Ausstellung in Eigeninitiative aufzubauen. Man kann der Stadt nicht genug danken, dass sie danach ihre schützende Hand über die Stockheider Mühle hielt und dafür sorgte, dass alle Nutzungskonzepte mit der Installation einer kulturellen Nutzung durch uns Tuchwerkern als Auflage verbunden blieben.

Unsere zu diesem Zeitpunkt nochmals erweiterte Sammlung an Maschinen und Archivalien konnte in dieser Phase in der Shedhalle einer ehemaligen Spinnerei an der Rütscherstraße – der sogenannten „Wüller-Halle“ – zur Miete unterkommen. Die Nutzungsmöglichkeiten unserer Ausstellung in Brand waren unterdessen massiv eingeschränkt worden; allenthalben Gruppenführungen waren dort möglich. Modifikationen an der Ausstellung, Öffnungsmöglichkeiten am Wochenende mit angeschlossenem Café – alles Ideen aus der Planungsphase – waren nicht möglich. So stand der Verein 2008 vor schwer lösbaren Problemen.
Doch die Arbeit ging unverdrossen weiter; man demontierte eine funktionsfähige rd. 20 Meter lange Krempelmaschine aus dem in Kettenis bei Eupen ansässigen Unternehmen AstenJohnson,  Maschinen aus Bocholt und Bramsche kamen hinzu, wobei unsere gute Vernetzung mit anderen Textilmuseen von großem Vorteil war. Auch der Fundus an Archivalien, z. B. Firmenkorrespondenz, Fotos, Tuch- und Garnmustern, Musterbüchern und anderer Kleinobjekten wuchs beständig. Der Sammlungsbestand zur regionalen Kratzenindustrie – eine Zuliefererindustrie für das Tuchgewerbe in den Tuchstädten Aachen und Verviers (Belgien) – konnte zum inzwischen größten Sammlungsbestand zu diesem Gewerbe in einem Industriemuseum erweitert werden, wobei uns Kratzenfabriken in Beuel, Neubulach, Verviers und Oirschott unterstützten.

2012 nun stellte einen echten Neuanfang dar: Mit dem Erwerb des Geländes der Stockheider Mühle aus dem Immobilienbestand der letzten in Aachen produzierenden Tuchfabrik, „Becker & Führen Tuche“, ermöglicht durch die Margarete Lorenz Stiftung, eröffneten sich neue Perspektiven. Da nun auf die im Rahmen der EuRegionale-Planungen vorgesehene Wohnbebauung verzichtet werden konnte, entschied der Verein, mit dem gesamten Bestand an größeren Objekten den Teil der Anlage zu beziehen, der sich für eine kompakte Aufstellung unserer Maschinen am ehesten eignete, auch wenn ihm der Charme alter Backsteinbauten fehlt.

Die Gründung der Margarete Lorenz Stiftung geht auf den Versuch zurück, ein im Eigentum der Stifterin befindliches Wohnhaus in Glauchau zu einem Zuhause für eine Pflegefamilie zu machen, die sich um zu betreuende Jugendliche kümmern sollte. Nach dem Tode der Stifterin im Februar 2012 wurde mit der Familie überlegt, wie man der Stiftung im Sinne der Verstorbenen eine neue aktivere Richtung geben könnte. Da der Kapitalstock angesichts der niedrigen Zinsen keine nennenswerten Erträge erwarten ließ, wurde beschlossen, dass das Stiftungsvermögen nicht mehr als Barvermögen gehalten werden, sondern inflationsgesichert in Immobilien angelegt werden sollte.
Mit der Stockheider Mühle wurde eine ideal geeignete Immobilie (ca. 12.000 qm Außenfläche mit Teich und ca 5.000 qm Gebäudeflächen incl. 2 Wohnhäuser) gefunden. Zwar wurde die Stiftung beim Kauf mit der von der Stadt Aachen gewünschten kulturellen Nutzung in Form der Beheimatung der Sammlung des Tuchwerks Aachen belastet. Diese Belastung aber hat im Sinne der Stiftungsarbeit den Vorteil, dass mit Sammlungs- und Vereinsarbeit ein substantieller Einstieg in eine aktive Jugendarbeit im Sinne der Stifterin gegeben ist. Die Immobilie bietet in Verbindung mit der begleitenden Arbeit des Sozialwerks Aachener Christen e.V. umfangreiche Möglichkeiten, Jugendliche auf ihren Weg in den Beruf erfolgreich zu begleiten. So konnte ein bedeutender Teil von Herrichtungsarbeiten durch Auftragsvergabe an soziale Träger vorgenommen werden, was wiederum dem Stiftungszweck dient.
Sicherlich ist es ein weiter Weg, aus der vorgefundenen Industriebrache mit teilweise maroden Gebäudeteilen einen Standort zu entwickeln, der einerseits dem sozialen Anliegen der Stiftung Rechnung trägt und andererseits ein entsprechendes kulturelles Angebot bietet. Erfolgreich gelang es aber in den ersten Monaten, die erhaltenswerten Gebäudeteile zu sichern und dem Verein Tuchwerk Aachen eine neue Heimat zu geben.

Bei dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten übernahmen wir die in der Rütscherstraße entwickelte Idee eines begehbaren Depots. Nach der Herrichtung einer rd. 1000 m2 großen Werkhalle konnte man behutsam mit dem Umzug und dem Aufbau unserer Maschinen und Kleinobjekte beginnen, um zukünftigen Besuchern den Weg der Wolle von der Flocke zum Garn und vom Garn zum Tuch anschaulich mit teilweise aktivierten Maschinen vor Augen zu führen. Durch die tägliche Präsenz von zwei bis drei Mitarbeitern, einer davon als Repräsentant der Stiftung, ergaben sich völlig neue Arbeitsmöglichkeiten für die Aktiven, die nun täglich kommen können.
Daneben fand unsere Sammlung an wertvollen Archivalien – der Museumsfachmann spricht hier lakonisch von der Flachware – im ehemaligen Verwaltungstrakt der Färberei – einen geeigneten Raum. Das Archiv wird seit mehr als einem Jahr, mit finanzieller und beratender Unterstützung durch den LVR, in einer Datenbank erfasst und fachgerecht eingelagert, um anderen Institutionen, Forschern und Privatpersonen Zugang zum textilgeschichtlichen Gedächtnis unserer Stadt zu ermöglichen.
Zudem fanden Gesprächskreise zu einzelnen Aspekten der Textilgeschichte statt, wie beispielsweise zur Geschichte der Aachener Modefirma Elegance.
Um auch junge Menschen an das Thema heranzuführen, engagierte sich der Verein mehrfach im Kontext des Schulprojekts „denkmal-aktiv“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Schülergruppen zweier Aachener Gymnasien waren eingebunden in Aufbau und Restaurierung historischer Textilmaschinen sowie bei der Erarbeitung kleinerer Ausstellungen.

Wie geht es weiter? Die angestrebten Ziele des Vereins sind: Ausbau des Depots, die Fortsetzung der Inventarisierung der Archiv-Sammlung und schließlich die Realisierung der nun schon lange gehegten Idee von Ausstellungen im vorderen Teil des Geländes, zu denen es bereits einen Gestalterwettbewerb gab. Neben der bereits in der Vergangenheit fruchtbaren euregionalen Verflechtung der einstigen Industriestadt Aachen geht es darum, die Entwicklung traditioneller Techniken der Textilverarbeitung hin zu hochmodernen Anwendungen am hiesigen Wissensstandort zu vermitteln, also das, woran die drei renommierten textilen Aachener Forschungsinstitute der RWTH arbeiten und was innovative Unternehmen der Region heute leisten.

Insgesamt geht es Verein und Stiftung um die Entwicklung des gesamten Geländes, hin zu einem Kultur- und Wissensstandort. Gespräche mit der Hochschule führten inzwischen zu einem „letter of intend“, und zwar in der Weise, dass TH-Institute hier auf dem Gelände in Zukunft Teile ihrer Sammlungen unterbringen wollen. Erste Schritte einer kulturellen Belebung fanden bereits statt: praktische Seminare von Architekturstudenten; Schülerprojekte wie die Ausstellung „world.wide.wool.net“ und aktuell Aufführungen des Theater K zu Arbeiteraufständen in der Tuchregion Aachen-Eupen-Verviers im Verlauf des 19. Jahrhunderts.
Anstehende weitere Gespräche mit RWTH-Instituten, die Konzeptvertiefung für eine zukünftige Nutzung der einzelnen Gebäude sowie neue Kooperationen mit dem Sozialwerk Aachener Christen lassen auf eine insgesamt gedeihliche Entwicklung des Wissensstandort Stockheider Mühle hoffen.

Jochen Buhren